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Schloß Gottorf


Im Stadtteil Friedrichsberg liegt auf einer Insel in der abgetrennten Schlei die mächtige Vierflügelanlage von Schloss Gottorf, der größte und bedeutendste Profanbau Schleswig-Holsteins. Die einstige Residenz der Herzöge von Schleswig-Holstein erhielt im wesentliche zwischen dem 16. und 18. Jh. Ihr heutiges Aussehen; mit der Vollendung des barocken Südflügels 1703 war der Bau abgeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss Heimstatt des schleswig-holsteinischen Landesmuseums. Zu seinen herausragenden Schätzen gehören u.a. Werke gotischer Salkralkunst, Gemälde altdeutscher Meister sowie Kunst des 16. und 17. Jh.s. Besichtigt werden können auch die mittelalterlichen Schatzkammer, eine Barockgalerie, die Schlosskapelle, der Hirschsaal, eine Galerie des 19. Jh.s. sowie eine Jugendstil-Ausstellung. In den historischen Nebengebäuden wird Kunst des 20. Jh.s., insbesondere Werke des deutschen Expressionismus, ausgestellt. In einer modernen Halle nördlich des Schlossen werden Kutschen und diverse historische Reiseutensilien gezeigt.



Ebenfalls in Schloss Gottorf sind die umfangreichen Sammlungen Archäologischen Landesmuseums untergebracht, das zu den wichtigsten Einrichtungen seiner Art in Nordeuropa gehört. Ein Ausstellungsschwerpunkt ist die Lebensweise der steinzeitlichen Rentierjäger. Besonders eindrucksvolle Exponate sind Moorfunde aus der Eisenzeit sowie Moorleichen aus der Zeit um Christi Geburt. Zu den Glanzstücken der Sammlung gehört das 23 m lange „Nydamboot“ aus dem 4. Jh. N. Chr. Es ist eines der ältesten noch seegängigen Schiffe im nordeuropäischen Raum.


Städtisches Museum
Im vornehmen Günderothschen Hof (Friedrichstr. 7-11), einem 1834-1836 erbauten herzoglichen Gästehaus, ist das Städtische Museum untergebracht. Hier sind nicht nur wichtige archäologische Funde, sondern auch wertvolle Schleswiger Fayencen und eine Spielzeugsammlung zu sehen. In einem Nebengebäude findet man eine Ausstellung zum Thema Buchdruck, der in Schleswig eine lange Tradition hat, sowie die Hoesche Bibliothek mit 17 000 Bänden aus dem 17. – 19. Jahrhunderts.


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