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Haithabu und Dannewerk

Ungefähr 2 km östlich vom Stadtteil Friedrichsberg liegt Haithabu, der im 11. Jh. Zerstörte Hafen und Handelsplatz der Wikinger am Haddebyer Noor. Haithabu, an das heute nur noch eine halbkreisförmige Wallanlage erinnert, war die erste größere, stadtähnliche Siedlung im gesamten Ostseeraum. Zu ihrer Blütezeit im 10. Jh. Zählte sie bis zu 1000 Einwohner, die Handelsbeziehungen mit skandinavischen Küstenorten, aber auch mit Siedlungen an der von Slawen bewohnten Ostseeküste pflegten.


In einem 1985 eröffneten Museum ist die Geschichte des Siedlungsplatzes Haithabu hervorragend dokumentiert, wobei alle wichtigen Lebensbereiche der damaligen Zeit Beachtung finden. In der Schiffshalle wird ein Langschiff der Wikinger restauriert, dessen Wrack man 1979 im ehemaligen Hafen von Haithabu geborgen hat.

Danewerk


Nach Westen erstreckt sich das Danewerk, eine seit dem 7. Jh. Ausgebaute, riesige Verteidigungsanlage, von der heute noch rund 20 km Wallanlage und Mauerreste vorhanden sind. Die 3,5 km lange, 7 m hohe und 2 m starke Backsteinmauer, die sog. Waldesmarsmauer, entstand um 1180.

Museum


An der Waldesmarsmauer im Ortsteil Kleindannewerk (ca. 6 km südwestlich von Schleswig) wurde 1990 ein Museum eingerichtet, das die Vor- und Frühgeschichte dieser Gegen erhellt. Es wird von der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein getragen.


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